Naturfaserteppiche

Naturfaserteppiche werden, wie der Name schon sagt, zu 100% aus natülichen Stoffen hergestellt. Die typischen Vertreter sind Sisal, Kokos, Wolle, Haargarn, Papier. Weiter unten auf der Seite, finden Sie einen kurzen Abriss über diese natürliche Stoffe.

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Naturfasern

 

Sisal:

Sisal ist die Faser aus Agavenblätter, vor allem der Sisal-Agave. Ihr Gebrauch fing erst im 19. Jahrhundert an und erreicht mitte 20. Jahrhundert den Höhepunkt. Nach einem Rückgang nimmt heute der Gebrauch wieder zu. Dies vor allem wegen neuen Einatzmöglichkeiten und gestiegenen Ölpreisen. Sisal wird vermehrt als Auslegeware benutzt (Teppiche) aber auch als Füllstoff oder als Geotextilie. In der Erprobungsphase sind auch Faser-Kunststoff-Verbund-Werkstoffe mit Sisal.
Der grösste Sisal-Produzent Weltweit ist Brasilien, weit vor Mexiko und Tansania. 

Kokos:

 
Die Kokosfaser, auch Coir genannt, wird aus der äusseren Fruchthülle der unreifen Kokosnuss gewonnen. Aus diesen Fasern werden Teppiche und Wandverkleidungen Hergestellt. Auch als Bestandteil von Geotextilien und Verbundwerkstoffen eingesetzt. Fasern der reifen Kokosnuss hat einen sehr hohen Holzanteil und lassen sich nicht verspinnen. Sie werden aber als füllmaterial und Dämmmaterial verwendet.
Hauptproduzent von Kokosfasern ist Sri Lanka, daneben liegen grössere Produktionsstätten an den Küsten der feucht-tropischen Gebiete Asiens. 

Bambus:

 
Der Bambus besteht aus faserigen Zellulosesträngen, die aus dem Stamm gewonnen und gesponnen werden können. Der direkte Einsatz von Bambus in Textilien ist nur für eher grobe Stoffe üblich. Beispielsweise in Teppichen. Aus Bambus können aber eine grosse Anzahl von Werkstoffen hergestellt werden. Bambus ist auf allen Kontinenten, ausser Europa und der Antarktis verbreitet. 

Haargarn:

 
Haargarn wird aus Stichel- und Grannenhaaren von Kühen, Kälbern, Ziegen und Pferden hergestellt. Manchmal wird es auch mit Wolle oder Baumwolle gemischt. 

Papier:

 
Papiergarn wird aus in Streifen geschnittenes Papier als Rohstoff gesponnen. 

Wolle:

 
Als Wolle bezeichnet man das Deckhaar einiger Säugetiere. Diese werden geschoren. Die Wolle wird dann gewaschen, gekämmt und gefärbt. Häufig wird daraus Kammgarn gesponnen. Aus diesem Garn können dann Textilien gewebt oder, wie in unserem Fall, Teppiche hergestellt werden.
Die Wolle ist schwer Brennbar und nimmt Fremdgerüche nicht so leicht an.
Reine Schurwolle heisst dann so, wenn nur Wolle vom lebenden Tier verarbeitet wurde.



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